Kirche muss und darf sich verändern! Immer wieder sind wir auf der Suche nach neuen Projektideen. Nach Angeboten, die den heutigen Bedingungen, Wünschen und Bedarfen von Menschen in und um unseren Gemeinden gerecht werden. Eine dieser Ideen war unser Gospelchorprojekt, zu Beginn des Sommers.
Ein Gospelchor, zusammengewürfelt aus verschiedenen Gemeinden, ohne feste wöchentliche Übzeiten.
Ein Wochenende Zeit zum Proben von 8 Liedern.
Ein gemeinsames Ziel: Spaß am Singen zu haben und am Ende hin einen ganzen Gottesdienst musikalisch auszugestalten.
Egal ob erfahren oder unerfahren, alt oder jung, kirchennah oder kirchenfern…die Idee sprach sich herum und schnell wurde unser Gospelchor voll. So trafen sich am Freitagabend über 40 begeisterte Sänger und Sängerinnen in der Petrikirche. Es wurde viel gelacht, gesungen, sich kennengelernt und ausgetauscht und schnell wurden aus Fremden, Menschen die eine Verbindung hatten: die Freude an der Musik.
Am nächsten Tag ging es in einen langen Tag mit vielen Proben, aber auch vielen Momenten zum quatschen, einer gemeinsamen Pizza-Pause und Zeit, um unsere Kirche kennenzulernen. Schnell konnten wir feststellen, dass Kirche weit mehr ist, als nur die eigene Gemeinde. Kirche verbindet: über Gebäude, Konfessionen und Ausrichtungen hinaus. Und oft braucht es gar nicht mehr, damit Kirche lebendig bleibt.
Voller Eindrücke und unendlich dankbar und erfüllt starteten wir danach in unseren dritten und letzten gemeinsamen Tag. Dem Abschlussgottesdienst in der Petrikirche.
Auch wenn es nur 3 Tage waren, so waren diese so verbindend und intensiv, dass wir noch lange daran zurück denken. Diese 3 Tage haben uns gezeigt, dass es sich lohnt Kirche neu zu denken. Dass es eine Balance zwischen Neuem und Altem, Kurzweiligen und Verbindlichem und Internem und Externem geben muss und kann. Es lohnt sich Kirche neu zu denken!
Danke an alle, die diese 3 Tage möglich gemacht haben und mit denen wir Gott auf so kraftvolle und wunderschöne Weise ehren durften!
Bleiben sie behütet!